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Unsere Prozesse

Wenn man bei jeder unternehmerischen Entscheidung die Schonung unserer Umwelt bewusst mit einbezieht, kann man in mehreren Aspekten gleichzeitig vieles zum Besseren verändern.

Worthingtons Wasserkraftwerk liefert grüne Energie

Nachhaltiges Denken ist für uns nichts Neues: Es ist nicht deshalb wichtig für uns, weil es seit einer Weile modern ist oder aktuell besonders notwendig, sondern es liegt uns im Blut! Aufgrund der Wasserrechte, die das Unternehmen durch die Nähe zur Erlauf hat, wurde bereits 1910 ein eigenes Wasserkraftwerk errichtet. Dieses liefert also seit über 100 Jahren grünen Strom für unseren Betrieb. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit der Energiegewinnung haben. Als Produktionsbetrieb selbst Strom herstellen zu können, ist ein gewaltiger Vorteil in Sachen Versorgungssicherheit.

Doch es bedeutet auch Verantwortung: Fische müssen ungehindert passieren können, die Zuläufe werden regelmäßig gereinigt, Laub, Schwemmholz oder anderes Treibgut wird beseitigt.

  • 1910 erbaut
  • 1988 automatisiert: neue Generatoren, neue Schalter
  • Heute noch 2 Turbinen in Betrieb
  • 140.000 kW liefert das Kraftwerk monatlich

Wasser sparen & reinigen

Wasser ist für unsere Produktion äußerst wichtig, doch wir wollen dafür kein Trinkwasser aus den Leitungen verschwenden: Wir verwenden daher zu Reinigungszwecken und beim Schmiedevorgang zum Kühlen der Produkte und unserer Werkzeuge Wasser aus einem angrenzenden Teich! Danach wird das Wasser nach den Bestimmungen der Abwasseremissionsverordnung in unserer Abwasserreinigungsanlage gesäubert und in die Erlauf rückgeführt. Unser Verständnis von Kreisläufen findet auch hier seinen Platz: Wir entnehmen der Natur nicht mehr als nötig und geben es in der Qualität zurück, wie wir es vorgefunden haben.

Abwärme nützen

Pressen und Öfen erzeugen bei Produktionsvorgängen Temperaturen von 300 °C. Die so entstehende Abwärme geht jedoch nicht verloren: Wir nützen sie zur Warmwasseraufbereitung für das gesamte Betriebsgelände und in den Wintermonaten zum Heizen der Produktionsstätten. Durch diese Wärmerückgewinnung können wir den Verbrauch anderer Energieträger einsparen und Betriebskosten senken. Bei Verwendung von herkömmlichem Heizöl, würde das eine Ersparnis von 450.000 Liter jährlich bedeuten. (Vgl.: ein Haushalt benötigt ca. 4.000 Liter Heizöl jährlich.)

Kein Heizöl mehr: Seit 2018 wird für das Betreiben aller Anlagen statt Heizöl ausschließlich Flüssiggas verwendet, das durch einen saubereren Verbrennungsvorgang niedrige Emissionswerte aufweist und somit unseren CO2-Fußabdruck deutlich vermindert.

Auch alle Hubstapler werden seither mit Flüssiggas betrieben und nicht mehr, wie früher, mit Diesel.